EpiMonitor ist optimiert, um elektrodermale Aktivität (EDA) und Bewegungsdatenmuster zu erkennen, die mit primären oder sekundären generalisierten tonisch-klonischen Anfällen in Verbindung stehen können. Um mehr über die Funktionen von EpiMonitor zu erfahren, besuchen Sie bitte hier.
EpiMonitor ist von der FDA für Kinder ab 6 Jahren zugelassen. Um festzustellen, ob es für Ihr Kind geeignet ist, empfehlen wir dringend, vor dem Kauf den Arzt Ihres Kindes zu konsultieren. Wenn Ihr Kind jünger als 6 Jahre ist, kann es von seinem Arzt ein Rezept für die Off-Label-Anwendung erhalten (*die Rezeptpflicht gilt nur für Nutzer in den USA).
In diesem Artikel finden Sie Antworten auf die häufigsten Fragen von Eltern.
Passt das Armband?
EmbracePlus wurde so entwickelt, dass es an kleinere Handgelenke passt, mit einem verstellbaren und bequemen dehnbaren Band, das wie eine normale Uhr getragen werden kann.
Hier sind die Referenzmaße, um zu beurteilen, ob das Band gut passt:
S-M = 110-200mm → 11 bis 20 cm (4,33 bis 7,87 Zoll)
M-L = 150-280mm → 15 bis 28 cm (5,10 bis 11,02 Zoll)
Bitte beachten Sie diesen Artikel für weitere Informationen zu den Armbändern: EpiMonitor Armband-Spezifikationen
Um das Handgelenk Ihres Kindes zu messen, können Sie entweder ein Schneidermaßband verwenden oder ein einfaches Messwerkzeug mit einem Stück Papier, einem Stift, Klebeband, einer Schere und einem Lineal herstellen. So geht’s:
- Legen Sie das Maßband eng um das Handgelenk Ihres Kindes, dort wo es die Uhr tragen würde. Denken Sie daran, dass das EmbracePlus etwa einen Fingerbreit vom Handgelenkknochen entfernt getragen werden sollte.
- Stellen Sie sicher, dass das Maßband fest sitzt und sich nicht bewegt. Notieren Sie die Messung.
- Nehmen Sie ein Stück Papier, ein Lineal, einen Stift, Klebeband und eine Schere.
- Schneiden Sie einen schmalen Papierstreifen (ca. 1,3 cm oder 0,5 Zoll breit) aus.
- Legen Sie ein Ende des Streifens auf das Handgelenk Ihres Kindes, dort wo es die Uhr tragen würde. Denken Sie daran, dass das EmbracePlus etwa einen Fingerbreit vom Handgelenkknochen entfernt getragen werden sollte.
- Fixieren Sie den Streifen mit Klebeband, um die Genauigkeit zu gewährleisten.
- Wickeln Sie den Streifen fest um das Handgelenk, bis er sich überlappt.
- Markieren Sie die Überlappungsstelle mit einem Stift.
- Legen Sie den Streifen flach aus und messen Sie die Entfernung zwischen dem Anfang des Streifens und der Markierung mit einem Lineal. Seien Sie genau und runden Sie nicht auf.
Braucht mein Kind ein Smartphone?
Ihr Kind sollte ein dediziertes kompatibles Smartphone besitzen, um das EmbracePlus (das medizinische Wearable für EpiMonitor) zu koppeln. Außerdem sollte das dedizierte Smartphone Bluetooth und Internetverbindung haben. Dies ist notwendig, da das EmbracePlus jederzeit innerhalb der ungehinderten Bluetooth-Reichweite (etwa 5 Meter oder 15 Fuß) vom Smartphone sein muss, um Alarme zu senden, wenn ein möglicher tonisch-klonischer Anfall erkannt wird.
Es wird nicht empfohlen, EpiMonitor mit Tablets zu verwenden, da EpiMonitor nur für die Nutzung auf iOS- und Android-Smartphones optimiert ist.
Bitte beachten Sie, dass Betreuer die EpiMonitor-App nicht auf ihrem Telefon installieren oder das EmbracePlus mit ihrem Telefon koppeln sollten. Sie müssen lediglich ihre Telefonnummer mit regulärem Netzservice zur Betreuerliste in der EpiMonitor-App hinzufügen, um Alarmbenachrichtigungen zu erhalten. Weitere Informationen zur Funktionsweise des gesamten Systems finden Sie hier: Wie funktioniert EpiMonitor?
Wir verstehen, dass es schwierig sein kann, das EmbracePlus in Bluetooth-Reichweite des gekoppelten Smartphones zu halten, wenn der Nutzer ein kleines Kind ist. Wir empfehlen die Verwendung eines Laufgurts, um das Smartphone zu befestigen, damit die beiden Geräte stets innerhalb der ungehinderten Bluetooth-Reichweite bleiben.
Wie ist das in der Schule?
Die Lehrer sollten wissen, dass EmbracePlus ein von der FDA zugelassenes medizinisches Gerät ist, das von einem registrierten medizinischen Fachpersonal verschrieben wurde und mögliche tonisch-klonische Anfälle überwacht. Sie sollten wissen, wie es funktioniert, und dass Ihr Kind immer sein Telefon bei sich haben sollte, da EpiMonitor dauerhaft mit Bluetooth und Internet verbunden sein muss und der Träger sich stets in Bluetooth-Reichweite (5 Meter/15 Fuß) aufhalten sollte. Nur so kann es Alarmanrufe/SMS an die aktiven Betreuer senden, wenn EpiMonitor einen möglichen Anfall erkennt.
Alarme werden über das Internet gesendet, daher ist eine zuverlässige Verbindung entscheidend. Wir empfehlen, dass das dedizierte Smartphone einen mobilen Datentarif hat, da einige Schulen WiFi-Einschränkungen haben könnten.
Es ist auch wichtig, dass das Telefon ausreichend geladen ist. Sie könnten erwägen, den Lehrer Ihres Kindes zu fragen, ob ein Ladegerät im Klassenzimmer aufbewahrt werden kann, falls es benötigt wird.
Jemanden in der Nähe zu haben, der Ihrem Kind während eines Anfalls helfen kann, ist äußerst wichtig. In der Schule könnte diese Person ein Lehrer oder die Schulkrankenschwester sein. Fragen Sie zunächst, ob sie bereit sind zu helfen, und stellen Sie sicher, dass sie gut vorbereitet sind und genau wissen, was zu tun ist. Wir empfehlen dringend, einen Notfallaktionsplan mit ihnen zu erstellen, damit sie Ihrem Kind im Falle eines möglichen Anfalls schnell helfen können.
Lehrer können auch die Rolle eines Betreuers für Ihr Kind übernehmen und zusätzliche Unterstützung während der Schulzeit bieten. Um sicherzustellen, dass sie wissen, wie die Alarme funktionieren, können Sie ihnen diesen Leitfaden ausdrucken oder per E-Mail senden: Ein Leitfaden für Betreuer.
Werde ich Fehlalarme erhalten?
Der Algorithmus von EpiMonitor hat in klinischen Studien eine extrem hohe Spezifität mit einer Genauigkeit von 98% in Ruhephasen erreicht. Dennoch ist es möglich, dass einige tägliche Aktivitäten, die sich wiederholende und regelmäßige Bewegungen beinhalten, als mögliche konvulsive Anfälle wahrgenommen werden und einen Fehlalarm auslösen. Beispiele hierfür sind Aktivitäten wie Ausmalen, Fahrradfahren oder Autofahren auf unebenem Untergrund.
Die gute Nachricht ist, dass das Abbrechen von Fehlalarmen einfach ist! Sie können Ihrem Kind beibringen, dies über die EpiMonitor-App oder durch Drücken der Seitentaste am Gerät zu tun. Um mehr über die Vorgehensweise zu erfahren, besuchen Sie bitte Fehlalarme bei EpiMonitor abbrechen.
Fehlalarme sind völlig normal und zeigen an, dass der Anfallerkennungsalgorithmus wie vorgesehen funktioniert. Die Funktion „Sensing Precision“ von EpiMonitor ermöglicht es Ihnen, den Erkennungsalgorithmus an die täglichen Aktivitäten und Bedürfnisse Ihres Kindes anzupassen. Um mehr zu erfahren, besuchen Sie bitte EpiMonitor Sensing Precision.
Eine kleine Vorbereitung kann viel bewirken, und wir hoffen, diese Tipps sind hilfreich!